Einspeiser – Kraftwerke nach KraftNAV

Anschluss konventioneller Kraftwerke an unser Netz

Die Kraftwerks-Netzanschlussverordnung (KraftNAV) vom 26.06.2007 regelt den Netzanschluss von Anlagen zur Erzeugung von elektrischer Energie mit einer Nennleistung ab 100 MW an Elektrizitätsversorgungsnetze mit einer Spannung von mindestens 110-kV.

Der Netzanschlussprozess basiert auf den Vorgaben des Energiewirtschaftsgesetzes und der

Kraftwerks-Netzanschlussverordnung vom 26.06.07 (KraftNAV).

Ein Anschluss ans Netz erfolgt über drei wesentliche Schritte:

  • Netzanschlussbegehren des Anschlussinteressenten - mit den "mindestens erforderlichen" Angaben für die Prüfung eines Netzanschlussbegehrens (KraftNAV-Unterlagenliste).
  • Prüfung des Netzanschlussbegehrens
  • Netzanschlussvertrag

Netzanschlussbegehren

Ihre Anfrage zur Prüfung eines Netzanschlussbegehrens richten Sie bitte mit Angabe aller "mindestens erforderlichen Angaben" (siehe KraftNAV-Unterlagenliste) schriftlich an die

MDN Main-Donau Netzgesellschaft mbH
Abt. MDN-PG
Hainstraße 34
90461 Nürnberg

Nach Eingang der Anfrage werden wir Ihnen erläutern, welche Prüfungen zur Vorbereitung einer Entscheidung über das Netzanschlussbegehren und welche Prognose für eine entsprechende Anschlussnutzung verfügbaren Leitungskapazitäten notwendig sind und welche Kosten für die Prüfung anfallen (§ 3 Abs. 2 KraftNAV).

Prüfung des Netzanschlussbegehrens

Nach Eingang des Vorschusses und der erforderlichen Angaben führt die Main-Donau Netzgesellschaft  die notwendige Prüfung für eine Anschlusszusage nach den Vorgaben der KraftNAV durch. Sofern die Prüfung positiv abgeschlossen ist, wird eine Anschlusszusage erteilt.

Abschluss eines Netzanschlussvertrages

Mit Wirksamkeit der Anschlusszusage wird der weitere Ablauf des Anschlussverfahrens gemäß KraftNAV in Gang gesetzt.

Netzbetreiber und Anschlussnehmer stellen einen Verhandlungsfahrplan auf, in dem Fristen zur Vorbereitung des Inhaltes (techn. Daten) sowie zum Abschluss eines Netzanschlussvertrages vereinbart werden. Die Anlagen des Netzanschlussvertrages werden spezifiziert. Mit Abschluss des Netzanschlussvertrages wird ein Realisierungsfahrplan über Inhalt, zeitliche Abfolge und Verantwortlichkeiten zur Errichtung der Erzeugungsanlage und zur Realisierung des Netzanschlusses vereinbart. Anschließend werden in der Bauphase die Netzanschlussanlagen errichtet.

Das Hochspannungsnetz der Main-Donau Netzgesellschaft ist eng mit dem Netz der E.ON Netz GmbH verbunden, die Zuständigkeiten können Sie dem Netzschemaplan entnehmen.
Anlagen zur Erzeugung von elektrischer Energie, die nach den Regelungen der KraftNAV angeschlossen werden, wirken sich somit immer auch auf das Netz der E.ON Netz GmbH aus. Aus diesem Grunde gelten neben den technischen Richtlinien der Main-Donau Netzgesellschft auch die Netzanschlussregeln der E.ON Netz GmbH mit unten genanntem Stand als technische Mindestanforderungen.

Netzschemaplan

Das Hochspannungsnetz der Main-Donau Netzgesellschaft ist eng mit dem Netz der E.ON Netz GmbH verbunden, die Zuständigkeiten können Sie dem Netzschemaplan entnehmen.

Engpässe im Hochspannungsnetz der Main-Donau Netzgesellschaft liegen derzeit nicht vor.

Einen Netzschemaplan, der weitere Details zu Stromkreisen, Schaltanlagen und Umspannwerken beinhaltet, können Sie schriftlich gegen Abgabe der beigefügten Vertraulichkeitserklärung anfordern.

Folgende Unterlagen stellen wir Ihnen als Download zur Verfügung:

Netzanschlussvertrag KraftNAV


 KraftNAV Unterlagenliste


 Vertraulichkeitserklärung


 Netzanschlussregeln E.ON 01.04.2006


 Netzschemaplan mit Eigentumsgrenzen


 Netzschemaplan mit Lastfluss

 

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