Kommunen – Straßenbeleuchtung

Ihre Beleuchtung - unser Know-how

Welche Aufgaben hat die Straßenbeleuchtung?

Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer

Ausreichende Sichtverhältnisse für alle Verkehrsteilnehmer zu schaffen ist die Hauptaufgabe der Straßenbeleuchtung. Sie fördert die Verkehresabwicklung sowie die Sicherheit und Ordnung auf Straßen und Plätzen. Alle Verkehrsflächen sollten so beleuchtet werden, dass ständig wechselnde Situationen im fließenden und ruhenden Verkehr sowie alle Störungen aus genügend großer Entfernung erkennbar sind. Die Anordnung der Leuchten soll dabei den Straßenverlauf markieren.

Persönlicher Schutz des Bürgers

Die Straßenbeleuchtung dient auch dem persönlichen Schutz des Bürgers und dem Schutz seines Eigentums. Gute Beleuchtung hilft Unfallhäufigkeit, Unfallschwere aber auch Straffälligkeit zu verringern.

Gestaltung von Straßen und Plätzen

In Ortschaften und Fußgängerzonen kommt der Straßenbeleuchtung auch eine architektonisch-gestalterische Bedeutung zu. Die lichttechnischen Funktionen und die ästhetische Wirkung müssen sehr genau abgestimmt sein, um die gewünschte Atmosphäre zu erzielen.

Rechtliche Grundlagen

Nach Art. 51 Abs.1 Bayerisches Straßen- und Wegegesetz (BayStrWEG) haben Gemeinden zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung nach ihrer Leistungsfähigkeit die öffentlichen Straßen innerhalb der geschlossen Ortslage zu beleuchten. Die Beleuchtungspflicht umfasst die Erstellung einschließlich der Bestimmung über das Ausmaß der Straßenbeleuchtung, den Betrieb, die Wartung und die Kontrolle der Leuchten.

Nach § 123 Abs.1 Baugesetzbuch (BauGB) ist die Erschließung von Baugebieten grundsätzlich Aufgabe der Gemeinde. Diese können jedoch die Errichtung von Erschließungsanlagen, insbesondere der Straßenbeleuchtungsanlagen, Dritten, beispielsweise ihrem Netzbetreiber, durch Vertrag übertragen. Im § 124 Abs.1 BauGB verpflichten sich diese Unternehmen im Rahmen der Verträge für eine ordnungsgemäße Herstellung und Unterhaltung der Straßenbeleuchtungsanlage zu sorgen.

Technische Grundlagen

Die DIN EN 13201 bildet die Grundlage für die verkehrsgerechte Auslegung der Beleuchtungsanlagen.
Die Anforderungen werden nach jeweiligen Unfallrisiko abgestuft, d. h. den Störungen im Verkehrsverlaufs und der Gefährlichkeit. Es erfolgt eine Verknüpfung der lichttechnischen Gütemerkmale mit den verkehrstechnischen Kriterien, die die bauliche Gestaltung und das Verkehrsaufkommen beinhalten.

Die einzelnen Gütemerkmale der Straßenbeleuchtung sind Leuchtdichte, Längs- und Gesamtgleichmäßigkeit der Leuchtdichte, Blendungsbegrenzung, optische Führung, Lichtfarbe und Farbwiedergabeeigenschaften der Lampen.

Ansprechpartner für Planung und Bau

Viktor Kunz
Telefon: 0911 802-17135

Peter Pachler
Telefon: 0911 802-17192

Richard Schreiber
Telefon: 0911 802-17208

Ansprechpartner für Verträge und Dienstleistungen

Walter Platzöder
Telefon: 0911 802-17756

Leuchtenkatalog

Reparaturaufträge/Schadensmeldung Strassenbeleuchtung

Elemente der Straßenbeleuchtung

Die Straßenbeleuchtungsanlage besteht aus den Elementen Straßenbeleuchtungsnetz, Leuchten und Leuchtmitteln.

Straßenbeleuchtungsnetz

Das Straßenbeleuchtungsnetz umfasst Erdkabel, Freileitungen, Einrichtungen zur Schaltung der Straßenbeleuchtungsanlage mit Hauptsicherungen, Messung, Schaltuhren, Dämmerungsschalter, Funkrundsteuerempfänger und Kabelübergangskasten.

Leuchten

Das Element „Leuchte“ besteht aus der Leuchte ( Leuchtkörper) und deren Befestigungs- und Aufhängevorrichtung ( z. B. Maste, Wandarme, Überspannungen) und den Zuleitungen von Kabelübergangskasten zu den Leuchten.

Leuchtmittel

Als wirtschaftliche und energiesparende Leuchtmittel werden derzeit für die Straßenbeleuchtung Natriumdampf-Hochdrucklampen (warmton) und zunehmend LED (weiß) eingesetzt.

Vertrags- und Serviceangebote

Die Main-Donau-Netzgesellschaft als Partner der Kommunen empfiehlt sich für Projektierung, Errichtung, Erweiterung, Erneuerung, Änderung und Instandhaltung von Straßenbeleuchtungsanlagen.

Straßenbeleuchtungsvertrag „Netzservice“

Mit diesem Vertrag beauftragt die Kommune die Main-Donau-Netzgesellschaft  mit der Projektierung, dem Bau und der Instandhaltung des Straßenbeleuchtungsnetzes.

Straßenbeleuchtungsvertrag „Standardservice“

Mit diesem Vertrag beauftragt die Kommune die Main-Donau-Netzgesellschaft  mit der Projektierung, dem Bau und der Instandhaltung der kompletten Straßenbeleuchtungsanlage. Eigentümer der Leuchtmittel ist die Kommune.

Straßenbeleuchtungsvertrag „ Komplettservice“

Zusätzlich zu den Leistungen des „Standardservice“ wechselt und entsorgt die Main-Donau-Netzgesellschaft  Ihre Leuchtmittel. Eigentümer der Leuchtmittel bleibt weiterhin die Kommune.

Serviceangebote

Neben den klassischen Verträgen zur Straßenbeleuchtung bietet Ihnen die Main-Donau-Netzgesellschaft  weitere Dienstleistungen im Bereich der Straßenbeleuchtung.

Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Kommunen

Die Gestaltungsmöglichkeiten bei der Wahl der Straßenbeleuchtungsanlage sind vielfältig. Die Errichtung und der Betrieb der Straßenbeleuchtungsanlage erfolgt daher in enger Abstimmung zwischen Kommune und Main-Donau Netzgesellschaft.

Planung und Projektierung

Frühzeitige Informationen zwischen Kommune und Main-Donau Netzgesellschaft über Bautätigkeiten ist gerade bei der Erstellung einer Straßenbeleuchtungsanlage sehr wichtig. Die Main-Donau Netzgesellschaft plant die Beleuchtungsanlage auf Basis des kommunalen Bebauungs- bzw. Ausbauplanes und projektiert die Anlagen nach lichttechnischen und wirtschaftlichen Anforderungen in Abstimmung mit der Kommune. Den letztendlichen Umfang (Stückzahl) der Beleuchtungsanlage und die genauen Standorte der Leuchten legt die Kommune im Rahmen ihrer öffentlichen Beleuchtungspflicht fest.

Auswahl der Leuchten

Der Kommune steht für jede Beleuchtungssituation ein breites Spektrum an Leuchtentypen zur Verfügung. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl des optimalen Leuchtmittels.

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