Anbindung Zirndorf

Die Main-Donau Netzgesellschaft betreibt in ihrem Versorgungsgebiet die Umspannanlage Zirndorf. Für die Versorgungssicherheit im Landkreis Fürth erneuert die Main-Donau Netzgesellschaft in den kommenden Jahren die Hochspannungsleitung zwischen der Umspannanlage Zirndorf und der Umspannanlage Gebersdorf.

Der Netzbetreiber beauftragte dafür eine Trassenstudie, in der verschiedene Varianten untersucht wurden. Sämtliche Belange wie Umwelt- und Naturschutz, technische Machbarkeit sowie Wirtschaftlichkeit wurden darin geprüft. Dies erfolgte in enger Abstimmung mit den Kommunen Oberasbach, Stein und Zirndorf sowie mit dem Bayerischen Bauernverband.

Als Ergebnis hat sich eine Vorzugstrasse ergeben, die sowohl Freileitungs- abschnitte, als auch verkabelte Strecken beinhaltet.

  • Die bestehende Freileitung, die von der Umspannanlage im Bereich Stein und Gebersdorf die Rednitz überspannt, soll erhalten bleiben.

  • Vom Steiner Ortsteil Unterweihersbuch entlang den Oberasbacher Ortsteilen Unterasbach, Petershöhe und Rehdorf soll die Hochspannungsleitung in einer etwas südlicher verlaufenden Trasse überwiegend in Feldwegen und landwirtschaftlichen Flächen verkabelt werden. Somit wird die Leitung aus dem Sichtfeld der dichten Bebauung entfernt: die nicht mehr benötigten Masten werden in diesem Bereich abgebaut.

  • Nordwestlich von Oberasbach bis zur Umspannanlage Zirndorf bleibt die Freileitung bestehen. Die Masten werden in diesem Bereich erneuert.

Die betroffenen Kommunen, Verbände und Grundstückseigentümer sind bereits informiert. Ab dem 1. Quartal 2019 beginnen die Detailabstimmungen.

Die Main-Donau Netzgesellschaft wird im Laufe des Jahres 2019 die Unterlagen für die Genehmigung durch die Regierung Mittelfranken vorbereiten und einreichen. Sobald die Genehmigung vorliegt, wird der Netzbetreiber die Baumaßnahme beginnen.

Während der Baumaßnahme bleiben die Anwohner weiterhin mit Strom versorgt.