Bauherreninfo

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Bauvorhaben! Was immer Sie planen - Ihr Neu- oder Umbau hält in der nächsten Zeit viele kleine und große Aufgaben für Sie bereit.

Wir bringen Energie in Ihr Haus: Wir, die Main-Donau Netzgesellschaft, unterstützen Sie bei Ihren Hausanschlüssen für Strom, Erdgas, Fernwärme und Wasser. Denn was ist ein Haus schon ohne Licht, Wärme und fließendes Wasser?

Von Anfang an richtig planen

Wenn Sie Ihr Haus an das Strom-, Erdgas-, Fernwärme- oder Trinkwassernetz anschließen lassen wollen, verlegen wir Leitungen von unserem Netz zu Ihrem Haus.

Unsere Netze verlaufen in der Regel unter der Straße oder dem Gehweg, die an Ihr Grundstück angrenzen. Von hier aus erstellen wir einen Graben durch Ihr Grundstück bis an Ihre Hausmauer und verlegen darin die Leitungen. Durch eine Öffnung in der Mauer, in der Regel als Kernbohrung vorgenommen, führen wir dann die Leitungen und Rohre bis zur Hauptabsperreinrichtung in Ihr Haus.

Im nächsten Schritt baut ein zugelassener und von Ihnen beauftragter Installateur die Anlagen im Hausinneren. Danach montieren wir die Zähler und Ihr Installateur nimmt Ihre Anlage in Betrieb.

Gut zu wissen: Falls Sie bis dahin schon einen Liefervertrag für Strom oder Gas mit einem Energieanbieter abgeschlossen haben, beziehen Sie Ihre Energie von ihm.

Wenn Sie zu diesem Zeitpunkt noch keinen Vertrag abgeschlossen haben, erhalten Sie Strom und Erdgas automatisch von dem für Sie zuständigen Grundversorger. Denn in diesem Fall kommt automatisch ein Grundversorgungsvertrag zustande, sobald Sie Energie aus dem Netz entnehmen und verbrauchen.

Bevor ein Haus abgerissen wird, müssen wir aus Sicherheitsgründen Anschlüsse von unserem Netz trennen.

Das Gute daran: Die auf dem Grundstück verbleibenden Stichleitungen können Sie für Baustrom und Bauwasser nutzen.

Wenn der Neubau steht, verlegen wir wieder Anschlüsse in das Gebäude.

Gut zu wissen: Wenn nach dem Abriss Ihr Grundstück ein Jahr lang unbebaut bleibt, kündigen wir den Anschlussvertrag mit Ihnen und trennen den Anschluss von unserem Netz ab. Denn ungenutzte Leitungen auf Grundstücken stellen ein Sicherheitsrisiko dar.

Wichtig für Sie: Bitte senden Sie uns 4 Wochen vor den Abbrucharbeiten das Formular für Strom, Gas und/oder Wasser zu. Vielen Dank. So haben wir genügend Zeit für den Rückbau und vermeiden Unfälle und Sicherheitsrisiken beim Abriss des Gebäudes.

Auch um die Strom- und Wasserversorgung Ihrer Baustelle kümmern wir uns. Wir installieren dazu ein sogenanntes Baustellenprovisorium auf Ihrem Grundstück.

Dabei verlegen wir für die Bauzeit das Strom-Hausanschlusskabel von unserem Netz in eine gut geschützte Säule. Der Wasserhausanschluss bekommt ein Absperrventil. In der kalten Jahreszeit muss der Wasseranschluss während der Bauzeit in einen unterirdischen Schacht verlegt werden. Den Schacht erstellen Sie in eigener Regie.

Wenn der Neubau steht, verlegen wir die Anschlüsse in das Gebäude.

Was ist zu tun?

  • Teilen Sie uns bitte bei der Anmeldung Ihres zukünftigen oder bei Rückbau Ihres vorhandenen Hausanschlusses mit, dass Sie ein Baustellenprovisorium benötigen.
  • Damit Strom und Wasser für Ihre Baustelle fließen kann, muss ein zugelassenes Installationsunternehmen den Baustrom- bzw. Bauwasserzähler beantragen.

Weiter Informationen finden Sie unter Baustrom/Bauwasser .

Geradlinig und auf kürzesten Weg

Schon bei der Planung Ihres Hauses sollten Sie festlegen, in welchem Raum die Anschlüsse für Strom, Gas, Wasser und eventuell Telekommunikation liegen sollen.

Denn die Hausanschlussleitungen müssen geradlinig und auf dem kürzesten Weg zu Ihrem Haus führen.

Unser Angebot – alles aus einer Hand, von Experten ausgeführt

Zusammen mit unseren Partnerunternehmen für Tiefbau und Montage führen wir auch gerne die Grabungsarbeiten auf Ihrem Grundstück für Sie durch.

Wichtig für Ihre Planung: Mit den Grabungsarbeiten beginnen wir, wenn das Baugerüst abgebaut worden ist. Denn so haben wir genügend Platz, um zu graben und die Leitungen durch den Mauerdurchführung zu führen. Sobald Sie uns also die Stellzeiten des Baugerüsts mitteilen, können wir mit Ihnen einen Grabungstermin festlegen.

Ihr Vorteil – wir organisieren das alles für Sie: Mit unseren Partnerunternehmen für Tiefbau und Montage profitieren Sie von jahrelanger Erfahrung und erhalten alle Leistungen aus einer Hand. Denn wir stimmen uns direkt untereinander ab. Sie müssen nichts weiter tun.

Falls Sie ein Tiefbauunternehmen Ihrer Wahl beauftragen wollen, sind Sie für die Grabungsarbeiten und für die Terminkoordination selbst verantwortlich.

Wichtig für Sie: Wenn alle Vorgaben und Vorschriften bei den Tiefbauarbeiten eingehalten sind und der Graben rechtzeitig zum Verlegetermin fertiggestellt ist, verlegen wir zügig und ohne Zusatzkosten die Hausanschlussleitungen.

Sie entscheiden: Wenn Sie trotzdem ein Tiefbauunternehmen Ihrer Wahl beauftragen wollen, finden Sie alle wichtigen Informationen in der Fachinformation Hausanschluss „Tiefbauarbeiten in Eigenregie“.

Bitte geben Sie diese Information an Ihr Tiefbauunternehmen weiter. Vielen Dank!

Für Ihren Neubau benötigen Sie Strom, Wasser und evtl. Erdgas und Telekommunikation. Dafür ist die sogenannte Mehrspartenhauseinführung die effizienteste Lösung für Sie. Denn Sie sparen damit Zeit, Kosten und Platz.

Bei der Mehrspartenhauseinführung ist nur eine Bohrung durch die Wand notwendig um alle Leitungen in Ihren Neubau zu führen. Auch können in einem Arbeitsgang alle Leerrohre, auch Mantelrohre genannt, gemeinsam in einem Graben, am besten bis zur Grundstücksgrenze, verlegt werden.

Zeit, Geld und Kosten sparen - Ihre Vorteile im Einzelnen

  • Zeitsparend und flexibel: Sie sparen mit dem Mehrspartenhausanschluss Zeit. Denn Sie können die Mehrspartenhauseinführung sowie die Leerrohre zu einem für Sie günstigem Zeitpunkt einbauen lassen. Zum Beispiel bei der Erstellung des Kellers oder bei der Verlegung des Kanalrohres. Unabhängig von z.B. aufgestellten Gerüsten können wir dann die Leitungen in die Leerrohre einziehen und Ihren Hausanschluss erstellen.
  • Platzsparend – Viel Energie auf kleinem Raum: Sie sparen mit Mehrspartenhausanschluss Platz. Denn die Leitungen brauchen gebündelt weniger Platz – sowohl außerhalb des Hauses im Leitungsgraben als auch innerhalb Ihres Hauses für die Hausanschlussinstallation.
  • Kostensparend, sicher und effizient durch eine Kernbohrung: Sie sparen mit dem Mehrspartenhausanschluss Kosten. Denn Sie müssen nur eine Kernbohrung (bei unterkellerten Häusern) beziehungsweise eine Einführung durch die Bodenplatte (bei nicht unterkellerten Häusern) beauftragen. Nur eine Bohrung hat auch den Vorteil, dass weniger Schwachstellen in der Wand bzw. in der Bodenplatte vorhanden sind.

Sie entscheiden:

  • Sie können die Mehrspartenhauseinführung für unterkellerte Gebäude bei uns erwerben und durch unsere Partnerunternehmen für Tiefbau und Montage bei der Verlegung des Hausanschlusses einbauen lassen. Wir erstellen Ihnen hierfür gerne ein Angebot.
  • Sie können die Mehrspartenhauseinführung für nicht unterkellerte Gebäude bei uns erwerben und in eigener Regie einbauen lassen. Das Bestellformular finden Sie hier: „Bestellformular Mehrspartenhauseinführung“.
  • Sie können die Mehrspartenhauseinführung in eigener Regie besorgen und einbauen lassen.

Wichtig für Sie: Wenn Sie die Hauseinführung in eigener Regie einbauen lassen, finden Sie alle wichtigen Informationen in der Fachinformation Hausanschluss „Hauseinführung und Leerrohre in Eigenregie“ oder beim Fachverband Hauseinführungen für Rohre und Kabel e.V.: www.fhrk.eu.

Bitte geben Sie diese Fachinformation an die einbauende Firma weiter. Vielen Dank!

Zwei Varianten – Hausanschlusswand und Hausanschlussraum

Wo, in welchen Ausführungen und unter welchen Voraussetzungen Hausanschlüsse im Hausinneren liegen können, ist in der DIN 18012 genau festgelegt. Dabei gibt es die Varianten Hausanschlusswand und Hausanschlussraum.

Hausanschlusswand mit den Anschlussleitungen für Strom, Erdgas, Wasser und Telekommunikation. Hausanschlusswände können in Häusern bis zu 3 Wohneinheiten installiert werden.

❷ Hausanschlussraum, der für Häuser mit 4 und mehr Wohneinheiten vorgeschrieben ist. Auch hier befinden sich die Anschlüsse für Strom, Erdgas, Wasser und Telekommunikation in der Regel im Keller. Allerdings müssen im Hausanschlussraum bestimmte bauliche Bestimmungen sowie Mindestmaße eingehalten werden.

Nähere Informationen zu den Bestimmungen und Mindestmaßen können Sie in der Fachinformation Hausanschluss „Hausanschlusswände-Hausanschlussräume" aufrufen.

Hausanschlüsse auch außerhalb des Hauses möglich: Falls es bei Ihnen keinen Platz für Hausanschlüsse im Hausinneren gibt, können wir die Netzanschlüsse auch außerhalb Ihres Hauses installieren. Alle wichtigen Informationen dazu finden Sie in der Fachinformation Hausanschluss „Anschluss außerhalb von Gebäuden“.

Nachdem wir Ihre Hausanschlüsse hergestellt haben muss Ihr Hausanschlussraum oder das ganze Gebäude abgeschlossen sein. So vermeiden Sie Unfälle oder Schäden an den Installationen. Und so ist es auch vom Gesetzgeber vorgeschrieben.

Einbau durch zugelassene Installateure vorgeschrieben

Ihre Anlagen für Strom, Erdgas und Wasser darf nur ein zugelassener Installateur einbauen. In unserem Installateurverzeichnis haben wir die zugelassenen Installationsunternehmen aufgelistet. Das Verzeichnis finden Sie hier:

Brandschutzbestimmungen

Der Hausanschlusskasten für Strom muss aus Brandschutzgründen auf einem sogenannten lichtbogenfesten, also brandschutzsicheren, Untergrund angebracht sein. Bei Häusern in Leichtbauweise muss deshalb zusätzlich eine Unterlegplatte aus Fibersilikat an die Wand montiert werden. Nähere Informationen zu den Bestimmungen und Mindestmaßen der Fibersilikatplatte können Sie in der Fachinformation Hausanschluss "Brandschutz - Strom" aufrufen:

Schutz vor elektrischen Spannungen durch Fundamenterder

Wenn in elektrischen Anlagen Fehler auftreten, kann sich das auf andere leitfähige Systeme wie zum Beispiel die Zentralheizung, die Wasserinstallationen oder auch Antennenanlagen auswirken. Es kann so zu gefährlichen Berührungsspannungen kommen.

Als Schutz gegen solche „verschleppten Spannungen“ dient ein Fundamenterder, der gleich zu Baubeginn in das Fundament Ihres Hauses gelegt wird. Er leitet gefährliche Spannungen ins Erdreich ab. Sprechen Sie Ihren Installateur oder Ihre Baufirma schon in der Planungsphase auf das Thema „Fundamenterder“ an. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Fachinformation Hausanschluss „Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag“.

Nur zugelassene Leer- und Schutzrohre verwenden

Schutz- und Leerrohre, die unter der Erde verlegt werden, müssen hohe und ganz bestimmte Anforderungen erfüllen. So schreibt es der Gesetzgeber vor. Nicht zugelassen sind zum Beispiel häufig verwendete sogenannte Kanalgrundrohre (KG-Rohre). Weitere Informationen zu Schutz- und Lehrrohren finden Sie in der Fachinformation Hausanschluss „Tiefbauarbeiten in Eigenregie“.

Weitere Anschlüsse neben Strom, Erdgas und Wasser

Heißes Wasser oder Wasserdampf kommt in gut isolierten Rohren in Ihr Haus, wird in Wärme umgewandelt, die Sie zum Heizen, Klimatisieren und zur Warmwasserbereitung nutzen. Das ist das Prinzip von Fernwärme.

Fernwärme ist umweltfreundlich, platz- und kostensparend. Wenn Sie sich also für einen Fernwärmeanschluss entscheiden, liegen Sie genau richtig.

Hier die wichtigsten Informationen für Ihren Fernwärmeanschluss

  • Eigener Anschlussraum: Ein Fernwärmeanschluss darf nicht zusammen mit einem Trinkwasseranschluss in einem Raum liegen. Der Grund: Die Fernwärmeleitungen können die Trinkwasserleitungen erwärmen. Damit kann Trinkwasser verkeimen.
  • Erweiterte Grabungsarbeiten für Fernwärmeleitungen: Dadurch, dass der Fernwärmeanschluss in einem gesonderten Raum liegt, muss auch ein gesonderter Graben ausgehoben und neben der Öffnung für den Mehrspartenhausanschluss zusätzliche Öffnungen in die Kellermauer gebohrt werden.
  • Leitungen und Anlage im Hausinneren: Beim Anschluss für Fernwärme werden zwei Leitungen verlegt – eine Leitung für den Vorlauf und eine für den Rücklauf. Daher werden in die Mauer zwei Öffnungen gebohrt. Im Hausinneren liefert Ihnen und schließt der von Ihnen beauftragte Installateur eine betriebsfertige Kompaktstation mit Übergabestation, Hauszentrale und gegebenenfalls einer Anlage für Warmwasser an.

Wichtig für Sie und Ihren Installateur: Für die Einrichtung einer Kompaktstation für Fernwärme gelten Vorschriften für die Abstände und Raumabmessungen. Beziehen Sie den Einbau einer Kompaktstation also schon in der Planungsphase Ihres Hauses mit ein. Nähere Informationen finden Sie in der Fachinformation Hausanschluss „Fernwärme Hausanschluss“:

Weitere Informationen zur Fernwärme finden Sie in der Fernwärme Broschüre „Endlich Rauchfrei“:

Effizient und kostengünstig ist es, wenn Sie zusammen mit dem Hausanschluss für Strom auch gleich den Anschluss für Telefon und Internet verlegen lassen. Denn so fallen die Kosten für die Erdarbeiten und den Mauerdurchbruch nur einmal für Sie an.

Zuständig für Daten- und Telekommunikationsanschlüsse ist der Anbieter, der bei Ihnen das Daten- und Telekommunikationsnetz betreibt.

Wichtig für Sie: Daten- und Telekommunikationsanschlüsse werden immer durch ein eigenes Leerrohr geführt, und dürfen nicht zusammen mit anderen Leitungen in einem Schutzrohr liegen.

Selbst wenn Sie sich also noch nicht für ein konkretes Angebot entschieden haben, lohnt es sich trotzdem zusammen mit dem Stromhauanschluss ein Leerrohr z.B. für einen Glasfaseranschluss mit verlegen zu lassen. Später kann dann der in Ihrem Gebiet zuständige Betreiber des Glasfasernetzes durch dieses Leerrohr Kabel führen und den Telekommunikationsanschluss herstellen.

Kontaktieren Sie Ihren Telekommunikationsanbieter am besten rechtzeitig vorher und sprechen mit ihm über Anschlussmöglichkeiten.

Wenn Sie Strom aus einer Eigenerzeugungsanlage nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz beziehungsweise nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz in unser Netz einspeisen wollen, prüfen wir zunächst, wo wir Ihre Anlage an unser Netz anschließen können.

Was ist als erstes zu tun?

Registrieren Sie sich bitte in unserem Online-Service unter www.main-donau-netz.de/startseite/online-services/registrierung , gehen Sie in den Bereich „Einspeiser-Netzanschluss“ und teilen uns Ihre Daten zusammen mit Ihren Unterlagen online mit. Vielen Dank.

  • Adresse der Anlage
  • Adresse des Anlagenbetreibers
  • Art der Erzeugungsanlage
  • Geplante Gesamtleistung
  • Netzanschluss (Hausanschluss) vorhanden
  • Art des Netzanschlusses (Hausanschlusses) Freileitung/Erdkabel)
  • Amtlicher Lageplan im Maßstab 1:1000 mit eingezeichnetem Anlagenstandort. Tipp: Den amtlichen Lageplan erhalten Sie bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung.
  • Falls Sie nicht der Grundstückseigentümer sind: Eine schriftliche Einverständniserklärung des Grundstückseigentümers.

Was kommt dann?

Wenn wir Ihre Anlage an unser Netz anschließen können, erhalten Sie ein Schreiben mit unserer Anschlusszusage. Darin erfahren Sie dann auch

  • an welcher Stelle Sie Ihren Strom einspeisen können (Anschlusspunkt),
  • und bis wann wir die von Ihnen genannte Einspeiseleistung für Sie reservieren. (Reservierungsdauer)

Weitere Informationen zum Thema Erzeugungsanlagen finden Sie hier .

Gerne unterstützen wir Sie auch bei Anschluss einer privaten Ladestation für Ihr Elektroauto.

Hier die wichtigsten Informationen auf einen Blick:

  • Leistung von Haushaltssteckdosen begrenzt:
    • Generell gilt: Ein Elektrofahrzeug kann an jeder Haushaltssteckdose, die für eine Dauerbelastung von 16 Ampere konzipiert ist, geladen werden.
    • Nachteil 1: Die Ladeleistung einer normalen Steckdose ist mit maximal 2,8 Kilowatt begrenzt.
    • Nachteil 2: Sie können in dem Stromkreis, über den Sie Ihr Elektroauto laden, keine weiteren Geräte mit hohem Stromverbrauch anschließen.

  • Planen Sie auch bei Ihrer Ladestation vorausschauend – höhere Leistung besser:
    • Höhere Ladeleistung: Legen Sie Ihre Ladestation von vorneherein auf höhere Ladeleistungen aus. So können Sie sicher sein, dass Sie auch Nachfolgemodelle Ihres jetzigen Elektromobils zuverlässig und zügig laden können.
    • Eigener Stromkreis: Trennen Sie die Stromversorgung für Ihren Haushalt und Ihre Ladestation. Lassen Sie für Ihre private Ladestation einen separaten Stromkreis mit einem Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) einrichten. Damit machen Sie Ihre Ladestation sicher.
    • Zusätzlicher Graben und zusätzliche Leitungen: Planen Sie für einen eigenen stärkeren Hausanschluss für die Ladestation zusätzliche Grabungsarabeiten und Lehrrohre für eigene Stromleitungen zu Ihrer Garage oder Ihrem Stellplatz ein.
    • Eigener Zähler für Ladestation: Energieunternehmen bieten häufig individuelle Tarife für Ladestationen an. Profitieren können Sie von diesen Tarifen, wenn Sie einen zusätzlichen Zähler installieren lassen, der nur den Verbrauch Ihres Ladestroms misst.

  • Einbau und Inbetriebnahme der Ladestation übernimmt der Elektroinstallateur:
    • Ladestationen für Elektrofahrzeuge dürfen nur von zugelassenen Elektrofachbetrieben montiert, angeschlossen und in Betrieb genommen werden. So schreibt es der Gesetzgeber vor.
    • Lassen Sie sich am besten noch vor Baubeginn und schon in der Planungsphase von Ihrem Elektrofachmann zu Ihrer Ladestation beraten.

In unserem Installateurverzeichnis haben wir die zugelassenen Installationsunternehmen aufgelistet. Das Verzeichnis finden Sie hier:

Von der Anmeldung bis zur Inbetriebnahme

Gibt es bereits Leitungen auf dem Grundstück – und wenn ja, wo? Eine wichtige und berechtigte Frage, wenn es ums Bauen geht. Denn wenn bei den Bau- und Grabungsarbeiten Leitungen beschädigt werden, haften Sie für Schäden. Das muss nicht sein.

Informieren Sie sich daher bitte rechtzeitig vor Baubeginn und den Grabungsarbeiten, ob und wo Leitungen durch Ihr Grundstück verlaufen. Mit unserem Service „Planauskunft“ unterstützen wir Sie dabei –schnell, einfach und kostenlos.

Service „Netzauskunft“ – so funktioniert’s:

1. Registrieren Sie sich einfach in unserem Online-Service unter www.main-donau-netz.de/startseite/online-services/registrierung und gehen Sie in den Bereich „Netzauskunft“.

2. Geben Sie dort die Adresse des Baugrundstücks ein.

3. Wir sagen Ihnen dann

  • entweder dass keine Leitungen auf Ihrem Grundstück liegen. In diesem Fall ist alles in Ordnung. Sie müssen nichts weiter tun.
  • oder dass es bereits Leitungen auf Ihrem Grundstück verlaufen. Sie erhalten in diesem Fall einen sogenannten Bestandsplanauszug. Bitte legen Sie diesen Auszug mit den eingezeichneten Leitungen dem Tiefbauunternehmen Ihrer Wahl vor. Sie sparen so Zeit und Kosten für Haftungsschäden.

Ihren Hausanschluss melden Sie einfach online an. Registrieren Sie sich dafür in unserem Online-Service unter www.main-donau-netz.de/startseite/online-services/registrierung und gehen Sie in den Bereich „Netzanschluss“.

Am besten stimmen Sie sich im Vorfeld mit Ihrem Installateur ab – er kann Ihnen bei den folgenden Angaben zum Leistungsbedarf Ihrer Hausanschlüsse helfen:

  • Größe der Netzanschlusssicherung (Hausanschlusssicherung) bei Strom
  • Nennwärmeleistung bei Erdgas und Fernwärme
  • Summendurchfluss bei Wasser

Bitte fügen Sie Ihrer Online Anmeldung zusätzlich folgende Unterlagen bei:

  • eine Kopie des amtlichen Lageplans im Maßstab 1:1.000
  • einen Grundriss des Erdgeschosses und des Kellers. Bitte markieren Sie auf einem der Grundrisse, wo wir die Hausanschlüsse in Ihr Haus einführen sollen und an welcher Stelle in Ihrem Haus die Hausanschlüsse liegen sollen.

Wichtig für Sie: Um eine Leitung von unserem Versorgungsnetz zu Ihrem Haus zu führen, graben wir auch öffentlichen Verkehrsraum (Gehwege, Straßen) auf. Dafür holen wir eine Genehmigung ein.

Von diesem Genehmigungsverfahren und von den Witterungsverhältnissen hängt es ab, wann wir mit dem Verlegen der Netzanschlüsse beginnen können. In manchen Fällen kann es zu Verzögerungen von bis zu 5 Monaten kommen. Melden Sie daher Ihren Hausanschluss rechtzeitig und, wenn möglich, vor Ihrem Baubeginn an.

Unser Spartipp für Sie: Wenn Sie uns zusammen mit Ihrer Online-Anmeldung gleich einen Auftrag zur Erstellung eines Netzanschlusses erteilen, verkürzt sich die Planungs- und Bearbeitungszeit für Sie. Außerdem erhalten Sie einen Nachlass von 100 Euro auf den Anschlusspreis.

Füllen Sie das Auftragsformular oder die Auftragsformulare bequem am Computer aus.

Dann heißt es: ausdrucken, unterschreiben, scannen oder fotografieren und abspeichern.

Jetzt noch Auftrag oder Aufträge im Online Vorgang mit den Planunterlagen hochladen.

Absenden - Fertig!

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie nach circa 6 Wochen ein Angebot von uns.

  • Schicken Sie es einfach unterschrieben an uns zurück, wenn Sie es annehmen wollen. Wir kümmern uns dann um die nächsten Schritte.
  • Falls Sie uns mit der Anmeldung auch gleich schon beauftragt haben, müssen Sie nichts mehr tun. Sie erhalten dann von uns gleich eine Vertragsbestätigung.

In jedem Fall unterscheiden wir in unserem Angebot zwischen Anschlusskosten und Baukostenzuschuss.

Die Anschlusskosten setzen sich aus folgenden Posten zusammen:

  • Kosten für die Tiefbauarbeiten auf öffentlichem Grund und auf Ihrem Grundstück
  • Verlegen des Hausanschlusses
  • Erstellen einer Einspartenhauseinführung mit einer Kernbohrung
  • Personalkosten
  • Materialkosten

Für den Einbau einer Mehrspartenhauseinführung erstellen wir Ihnen gerne ein separates Angebot.

Mit dem Baukostenzuschuss beteiligen Sie sich an den Kosten, die für den Ausbau der Energie- und Wassernetze anfallen.

Unsere Preislisten finden Sie unter Produkte und Preise

Nach Ihrem Auftrag erhalten Sie eine Auftrags- bzw. Vertragsbestätigung mit den Kontaktdaten unseres Partnerunternehmens für Tiefbau und Montage von uns zurück. Den genauen Ausführungstermin stimmen Sie einfach mit unserem Partnerunternehmen ab.

Wann der Verlegetermin stattfindet hängt davon ab:

  • ob bereits die Grabungsgenehmigung für den öffentlichen Grund vorliegt.
  • ob das Wetter mitspielt und kein Bodenfrost herrscht.
  • ob das Baugerüst im Bereich der Hauseinführung bereits entfernt ist.
  • ob – wenn Sie selbst eine Tiefbaufirma beauftragen – der Graben vorschriftsmäßig und rechtzeitig fertiggestellt ist.
  • ob in Ihrem Haus bereits ein abschließbarer Raum für die Anschlüsse und Zähler vorhanden ist.
  • ob die Wandflächen in dem Raum für die Anschlüsse verputzt sind beziehungsweise die für Häuser in Leichtbauweise vorgeschriebene Fibersilikatplatte angebracht ist.

Der von Ihnen beauftragte Installateur montiert in Ihrem Haus die Anschlussanlagen für Strom, Erdgas und Wasser. Wenn er alles fachgerecht ausgeführt hat, informiert er Sie und uns schriftlich darüber.

Wir oder ein von Ihnen beauftragter Messstellenbetreiber bauen dann den Zähler ein und Ihr Installateur nimmt Ihre Anlage in Betrieb. Dann fließen Strom, Erdgas und Wasser in Ihrem Haus.